Die Ortsplanung in Kürze

Mit der Ortsplanung erfüllt die Gemeinde Aarburg die aktuellen raumplanerischen Vorgaben von Bund und Kanton. Zudem schafft sie Planungssicherheit für die kommenden 15 Jahre. Die Voraussetzungen werden geschaffen, damit sich Aarburg mit all seinen Qualitäten als lebenswerte Gemeinde nachhaltig weiterentwickeln kann.

Aarburg benötigt in Zukunft mehr Wohnraum. Wesentlich ist dabei, dass die Siedlungsentwicklung nach innen gelenkt und eine hochwertige bauliche Verdichtung in gut erschlossenen Gebieten erfolgt. Genauso wichtig ist es, gleichzeitig wertvolle Grünflächen und Freiräume zu bewahren und aufzuwerten. Mit der Ortsplanung soll Aarburg seine Standortqualitäten und die ortsbauliche Identität noch mehr stärken.

Die Gesamtrevision der Ortsplanung umfasst insgesamt drei Phasen:

1
Phase 1 - Leitbild und Konzepte

In einer ersten Phase braucht es eine Strategie, eine Vision: wo will Aarburg hin? Wie soll sich Aarburg in den kommenden 15 Jahren entwickeln?

Diese Fragen sollen das räumliche Entwicklungsleitbild und das Freiraumkonzept beantworten. Sie als Teil der Arbiger Bevölkerung sollen dabei eine Stimme erhalten. Aus Ihren Anliegen und Ideen soll – zusammen mit der Sicht des Gemeinderates und einer fachlichen Einschätzung – ein Leitbild für Aarburg entstehen.

Parallel dazu werden ein kommunaler Gesamtplan Verkehr und ein Landschaftsinventar erarbeitet, welche ebenfalls wichtige Grundlagen für die nächste Phase bilden.

Zur E-Mitwirkung

in Durchführung
2
Phase 2 - Entwurf Planungsinstrumente

Der Entwurf der Planungsinstrumente umfasst die Überarbeitung des Bauzonen- und des Kulturlandplans sowie der Bau- und Nutzungsordnung. Der Planungsbericht gehört orientierend zur Phase 2 dazu. Er erläutert die beabsichtigten Änderungen und legt die vorgenommenen Interessenabwägungen dar.

ausstehend
3
Phase 3 – Mitwirkung und Rechtsverfahren

In einer dritten Phase findet die öffentliche Mitwirkung zu den Resultaten aus der Phase 2 statt. Die Planungsinstrumente werden der Bevölkerung zur Stellungnahme vorgelegt. Parallel dazu prüfen die kantonalen Behörden die Dokumente auf ihre Rechtmässigkeit

Nach der öffentlichen Auflage und dem Rechtsmittelverfahren (Behandlung von Einwendungen) wird die Nutzungsplanung der Gemeindeversammlung von Aarburg zum Beschluss vorgelegt. Abschliessend folgt die Genehmigung durch den Regierungsrat.

ausstehend